Angst vor Cyberattacken

Cyberattacken und Datendiebstahl sind für viele Unternehmen in Deutchland inzwischen eine konkrete Gefahr. Zwei von fünf Unternehmen haben in den vergangenen drei Jahren Hinweise auf Spionage entdeckt, gut jedes vierte unternehmen (26 Prozent) wurde mehrmals Ziel von Kriminellen – zumeinst gab es Hackerangriffe auf IT-Systeme.

Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY in 453 deutschen Unternehmen, die letzte Woche in Frankfurt vorgestellt wurde. Seit der letzten Umfrage in 2017 gab es dabei keine große Änderungen. Es wird aber von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen, ca. 15 % der registrierten Fällen wurden nur durch Zufall entdeckt.

Cyberattacken dürften künftig weiter zunehmen: Fast jedes Unternehmen in Deutschland (97 Prozent) geht davon aus, dass die Gefahr durch Spionage oder Datenklau in Zukunft steigen wird. Zuletzt sind vor allem die größeren Unternehmen ins Visier von Cyberkriminellen geraten: 44 Prozent der Großunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro haben in den vergangenen Jahren Hinweise auf Cyberattacken erhalten. Dagegen wurden nur bei 33 Prozent der kleineren Unternehmen mit einem Umsatz von unter zehn Millionen Euro derartige Hinweise bekannt.

Trotzdem schätzen 48 Prozent der Befragten das Risiko für das eigene Unternehmen, Opfer von Cyberangriffen und Datenklau zu werden, als gering ein und 81 Prozent halten die eigenen Sicherheitsvorkehrungen für ausreichend.

Bodo Meseke, Partner Forensic & Integrity Services bei EY: „Unternehmen haben im Schadensfall viel zu verlieren: ihre Geschäftsgeheimnisse, ihre Kundendaten und letztendlich auch das Vertrauen ihrer Geschäftspartner und Kunden. Deswegen sollte kein Unternehmen das Risiko unterschätzen – egal ob großer Weltkonzern oder kleiner Mittelständler.“

Wie ist Ihr Unternehmen aufgestellt? Gerne sind wir bei einer Risikoanlyse behilflich oder unterstützen Sie bei der Umsetzung geeigneter Maßnahmen!

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