Fördern und Finanzieren

Viele Breitband-Projekte in ländlichen Regionen scheitern an einer eigenwirtschaftlichen Finanzierung. Das muss nicht sein – Bund und Länder stellen seit Jahren unterschiedliche Förderprogramme zur Verfügung, um den lückenlosen Breitbandausbau in der Fläche abzusichern. WiR zeigen Ihnen, wie und wo Sie Fördermittel aus passenden Förderprogrammen beantragen können!

Die Finanzierung eines Breitband-Netzes ist kompliziert, vor allem auf dem Land. Der Anschluss eines jeden Endkunden an moderne Breitbandnetze bedarf hoher Infrastrukturinvestitionen bei geringem Ertrag. Je weiter ein Standort von den örtlichen Verteilerstandorten entfernt liegt und je dünner dieser Standort besiedelt ist, desto schneller entstehen große Finanzierungslücken. An der Ausgangssituation ändert dies allerdings nichts: Telekommunikation auf Basis leistungsfähiger Breitbandnetze ist der digitale Schlüssel für die Gestaltung der Zukunft. Ohne ein funktionierendes Breitbandnetz verlieren vor allem ländliche Räume an Attraktivität als Wohn- und Gewerbestandort.

Wie kann der gezielte Einsatz von Fördermitteln für den Breitbandausbau gelingen? Bevor es zur Formulierung eines Förderantrags kommen kann, muss zunächst die Sachlage vor Ort im Rahmen einer Standortanalyse erfasst werden. Dabei geht es um die eindeutige Definition der „weißen Flecken“, also der Teil-Gebiete einer Kommune, die ohne Förderunterstützung keinen nachhaltigen Ausbau ihrer Breitbandinfrastruktur erwarten können. Die Analyse wird auf Basis eines verpflichtenden Markterkundungsverfahrens durchgeführt und durch die Hinzunahme individueller Standortinformationen (z.B. Topografie, Schutzgebiete, Flächennutzung) angereichert.

Welches Förderprogramm nutzen?

Wie wird die Standortanalyse in einen Förderantrag überführt? Zunächst einmal wird geprüft, welche aktuellen Kriterien der Breitbandförderprogramme von Bund und/oder Land durch das Analyseergebnis erfüllt werden. Durch ein gezieltes Fördermittelscreening zeigen WiR in Form von verschiedenen Szenarien auf, ob das Gebiet durch ein bestimmtes oder gar mehrere Förderwege erschlossen werden kann. Hierbei kann die Betrachtung eines Wirtschaftlichkeitslücken- oder Betreibermodells lohnen. Die aktive Kommunikation mit Kreis, Kommune und Wirtschaft liegt uns dabei besonders am Herzen. Denn der geförderte Breitbandausbau soll den modernen Lebens- und Wirtschaftsstandort umfassend und nachhaltig stärken. Auf die vorigen Arbeitsschritte folgt eine Entwurfsplanung für den beabsichtigten Netzausbau, um Längen, Materialbedarf und Kosten eines Ausbauprojektes von Beginn an einschätzen zu können.

Auftragsvergabe an den richtigen Projektpartner

Das Vergabeverfahren ist ein zentraler und komplexer Baustein auf dem Weg zum erfolgreichen Fördermittelbescheid. WiR sorgen für die technische und organisatorische Begleitung des Verfahrens, prüfen eingereichte Unterlagen auf Konformität mit den Förderbedingungen und unterstützen Sie bei der Wahl des späteren Projektpartners. Die Gestaltung eines Zuwendungsvertrags sichert dabei den sachgemäßen Einsatz der beantragten Fördermittel, sodass der spätere Ausbau reibungslos ablaufen kann.

Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an:

Thorsten Friedrich
Leiter Breitband

Tel: 02571-54040 301
thorsten.friedrich@wir-solutions.de