Änderungen im 6. Call des Bundesfördermittelprogramms

Zum 1. August 2018 wurde das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau in Deutschland in einem 6. Call aufgelegt. Mit diesem Förderaufruf sollen alle verbliebenen weißen Flecken (Gebiete mit einer verfügbaren Bandbreite < 30 Mbit/s) versorgt werden. Was gibt es neues bei diesem 6. Aufruf?

Eine der größten Änderungen betrifft ein Technologie Upgrade. Das heißt, dass bisherige laufende FTTC Förderanträge (Fiber to the Curb / Vectoring) auf Glasfaser umgestellt werden können. Die Mehrkosten hierfür werden vom Fördermittelgeber übernommen. Darüber hinaus wurde das Scoring abgeschafft und ein Windhundverfahren eingeführt. Dadurch wird das Antragsverfahren vereinfacht und jede Kommune hat nun Chancen auf Fördermittel. Des Weiteren wurde der Förderhöchstbetrag von 15 auf 30 Millionen Euro erhöht und es wird eine finanzielle Sicherheit gegeben, dass auch Projekte, die aufgrund von steigenden Kosten zu platzen drohen, von den Fördergeldern abgesichert sind.
Insgesamt wird ein besonderer Augenmerk auf eine Glasfaserversorgung von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten gelegt.

Auf dem Weg zu Ihren Fördermitteln sind Hürden zu überwinden und Herausforderungen zu bestehen. Neue Förderprogramme und sich ändernde Rahmenbedingungen fordern ein vorausschauendes Vorgehen.

WiR analysieren die Förderlandschaft seit Jahren und haben auch für Sie die passende Lösung.

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