Gemeinden kennen Zahl der Gebäude für Glasfaserausbau nicht

Bauarbeiter bereiten Glasfaserausbau vorDer Glasfaserausbau ist für die Digitalisierung von Gemeinden und Kommunen essentiell. Hierbei gibt es aber ein bisher nicht bekanntes Problem gestellt: Die Katasterämter vieler Gemeinden wissen nicht, wie viele Gebäude Glasfaser erhalten könnten, so Tim Brauckmüller, Geschäftsführer von atene KOM, auf der virtuellen Messe FIBERWEEK. Die Planungsgrundlage der Gemeinden sei dabei nicht so eindeutig wie benötigt. Häufig zeigen sich die Abweichungen erst in der genaueren Planung oder beim tatsächlichen Ausbau. Dies führt zu Mehraufwand und Verzögerungen, die vermieden werden können.

Die Lösung: GIS-gestützte Bestandsaufnahmen

Eindeutige Zahlen zu den Gebäuden für den Glasfaserausbau lassen sich durch Bestandsaufnahmen gestützt auf Geoinformationssysteme (GIS) ermitteln. Möglich wäre das beispielsweise mit unserem Trassenscreening.

WiR sorgen mit einer mobilen Mapping-Lösung für eine vollständige Erfassung langer Streckenabschnitte für den Glasfaserausbau. Die Befahrung erfolgt mit flexiblem Routing und je nach Bedarf. Die installierte Kamera erlaubt HD-Bildaufnahmen mit einem Blickfeld von ca. 120° entlang der Straße, sodass straßennahe Objekte erfasst werden können. Hierbei erfolgt alle 0,5 Sekunden eine Aufnahme mit synchroner Aufzeichnung der zugehörigen GPS-Position. Nach Aufbereitung der Bilddaten mit Fahrt- bzw. Blickrichtung erfolgt der Export von Datenpunkten in unser Geoinformationssystem. Das WiR-Trassenscreening ist eine erhebliche Kosten- und Zeiteinsparung und bietet mehr Planungssicherheit und eine einfachere Koordination der späteren Bauvorhaben.

Damit wüssten die Katasterämter der Gemeinden genau, welche Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen werden können und es gibt keine bösen Überraschungen beim Ausbau.

Quelle:

Golem (2020): „Gemeinden kennen Anzahl der Gebäude für Glasfaser oft nicht“, 15. Oktober 2020, https://www.golem.de/news/fiberweek-gemeinden-kennen-anahl-der-gebaeude-fuer-glasfaser-oft-nicht-2010-151543.html (letzter Zugriff am 21. Oktober 2020).