Glasfasermesse FIBERWEEK: Ein Rückblick

Keyvisual der Glasfasermesse FIBERWEEKVom 12.-16. Oktober 2020 fand die sonst als FIBERDAYS stattfindende Messe FIBERWEEK unter dem Motto „Echt. Digital. Vernetzt“ statt. Sie war seit Beginn der Corona-Pandemie die größte virtuelle Glasfasermesse. WiR waren auch dabei und haben uns auf der Messe vorgestellt. Neben vielen spannenden und aktuellen Inhalten rund um das Thema Glasfaser bot das digitale Format viele neue Funktionen und teilweise Herausforderungen für ausstellende Unternehmen und Besuchende der Messe.

 

Format der Glasfasermesse

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit von wenigen Wochen, um die FIBERDAYS zu digitalisieren, war die digitale Messe mit viele Liebe zum Detail und eigenem digitalen Messegelände gestaltet. So gab es neben einem Kongresszentrum für Workshops, Seminare und Kongresse sieben Messehallen, in denen Besuchende die Stände der 67 ausstellenden Unternehmen aufsuchen und mit ihnen in Kontakt treten konnten. Zu diesem Zweck hatten die Stände eigene Avatare, über die eine Chat- und Video-Call-Funktion verfügbar war. Dadurch ging der Networking-Charakter der Messe nicht verloren, sondern wurde digital umgesetzt. Obwohl die Chat-Funktion den Austausch auf eine ungewohnte Ebene verlagerte und nicht alle Besuchenden den Chat sofort entdeckt haben, wurde er dann rege genutzt: Insgesamt 14.700 Chatnachrichten wurden während der Messezeit verschickt. So konnten zahlreiche neue Kontakte geknüpft werden. Insgesamt war die Messe mit täglich über 1.000 Besuchenden aus 27 Ländern hoch frequentiert. 

Themen der Glasfasermesse

Die Glasfasermesse war thematisch gewohnt divers aufgestellt und vertiefte Inhalte aus den Bereichen Tiefbau und Netzbetrieb über digitale Produkte bis hin zur politischen Ebene der Glasfaserförderung. Bei den Kongressen, die aus einem eigens eingerichteten Basecamp in Bonn moderiert wurden, stachen vor allem drei Themen hervor: der Glasfaserausbau als Motor der Digitalisierung und wie er beschleunigt werden kann, Smart Cities in Deutschland sowie New Media und die Zukunft des Streamings. Darüber hinaus wurden in diversen Workshops und Seminaren Best-Practice-Beispiele vorgestellt, Handlungsempfehlungen für Kommunen gegeben sowie aktuelle Entwicklungen wie 5G diskutiert. Das virtuelle Messeformat macht es möglich: Die Inhalte sind in Form von Aufzeichnungen noch bis zu einen Monat nach der Messe über das Messeportal verfügbar.

Damit wurden auf der FIBERWEEK wichtige Impulse gesetzt und die nächsten Schritte für die Digitalisierung in Deutschland definiert. Hierfür seien vor allem die Ausbildung von Fachkräften, eine anhaltende Förderung sowie die Unterstützung des Mittelstands essentiell. Die FIBERWEEK hat hierzu einen ersten Beitrag geleistet und eine Plattform für die nötigen Kooperationen geboten. Natürlich werden auch zukünftig Services wie Netzplanung und Beratung einen wichtigen Teil bei der Realisierung von Breitbandprojekten spielen – dies haben wir mit unserem Messestand aufgezeigt.

FIBERDAYS

Die nächsten FIBERDAYS sollen im März 2021 stattfinden – ob digital oder als Präsenzmesse ist noch unklar. WiR sind aber auf jeden Fall wieder dabei!

Quellen:

BREKO (2020): „Deutschlands Glasfasermesse erfindet sich neu: Virtuelle FIBERWEEK feiert erfolgreiche Premiere“, 16. Oktober 2020, https://brekoverband.de/breko-pressemitteilung-deutschlands-glasfasermesse-erfindet-sich-neu-virtuelle-fiberweek-feiert-erfolgreiche-premiere (letzter Zugriff am 21. Oktober 2020).