© Wolfgang Weiser, Unsplash

Messebericht E-world 2026: 
Smarte Energienetze und der Turbo für den Glasfaserausbau

Zuletzt aktualisiert: 02.03.2026

Vom 10. bis 12. Februar 2026 öffnete die Messe Essen erneut ihre Tore für Europas Leitmesse der Energiewirtschaft – die E-world energy & water. Mit über 1.100 ausstellenden Unternehmen und restlos ausgebuchten Hallen verzeichnete die Messe in diesem Jahr einen neuen Rekord. Die Aufbruchstimmung war auf den Gängen spürbar. 

Der Fokus lag 2026 ganz klar auf der Umsetzungsebene: Wie gestalten wir die Energiewende lokal, wie sichern wir die Resilienz unserer Netze und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?

Wir waren vor Ort und haben die wichtigsten Takeaways zusammengefasst.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick

Sektorenkopplung und intelligente Netze

Ein zentrales Thema an fast allen Ständen war die Sektorenkopplung. Um erneuerbare Energien effizient nutzen zu können, müssen Strom, Wärme und Mobilität intelligent miteinander vernetzt werden. Die Anforderungen an die Verteilnetze steigen enorm. IT-Sicherheit und die Automatisierung von Netzprozessen durch Künstliche Intelligenz (KI) waren allgegenwärtig. 

Es reicht nicht mehr, Netze nur zu bauen – sie müssen in Echtzeit überwacht und gesteuert werden

Highlight: Das Fiber Optics Forum

Besonders relevant für unsere Branche war das Fiber Optics Forum, das direkt am ersten Messetag in Kooperation mit dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) und MICUS Strategy Consulting stattfand. Hier zeigte sich eine klare Botschaft: Die Energiewende und der Breitbandausbau sind untrennbar miteinander verbunden. 

Die intelligente Steuerung von Stromnetzen (Smart Grids) erfordert eine echtzeitfähige, hochleistungsfähige und absolut ausfallsichere Telekommunikationsinfrastruktur. Glasfaser ist hierbei das Rückgrat. In den Diskussionen und Best-Practice-Beispielen standen vor allem Synergieeffekte im Mittelpunkt. Wenn Kommunen und Stadtwerke ohnehin den Tiefbau für Nahwärmenetze oder neue Stromtrassen anstoßen, muss die Mitverlegung von Glasfaserleerrohren der Standard sein. 

Das spart nicht nur enorme Kosten im Tiefbau, sondern minimiert auch die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

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Resilienz als neues Leitmotiv

Ein weiteres großes Thema in den Messeforen war die Resilienz im Smart Energy Grid. Wie lassen sich Strom- und Kommunikationsnetze gegen physische Ausfälle, Extremwetterereignisse und zunehmende Cyberangriffe absichern? 

Die Antwort der Aussteller lag häufig in dezentralen Backup-Systemen und stark verschlüsselten Kommunikationswegen, die wiederum auf autarke Glasfaserringe angewiesen sind.

Unser Fazit

Die E-world 2026 hat bewiesen, dass die Trennlinien zwischen klassischer Energiewirtschaft und Telekommunikation immer weiter verschwimmen. 

Für Stadtwerke, Netzbetreiber und Kommunen ergeben sich daraus riesige Chancen: Wer bei der Infrastrukturplanung Energie und Glasfaser konsequent zusammen denkt, macht seine Region fit für die Zukunft.

fiberdays 2026 - Frankfurt

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Stand A29

12
Tage
01
Stunden
52
Minuten
52
Sekunden

Quellen

E-world 2026 (Pressemitteilung vom 10.02.2026): https://e-world-essen.com/de/neuigkeiten/e-world-2026-startet-mit-neuem-ausstellerrekord-und-klaren-impulsen-fuer-die-energiezukunft/

E-world 2026 (Programm-Übersichtsseite der Messe 10.02.2026): https://e-world-essen.com/de/programm/

E-world 2026 (Digitales Programm 2026): https://community.e-world-essen.com/p/program-2026

Eigener Input und Erfahrungen der Standbesetzung

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