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Die kommunale Wärmeplanung: notwendige Schritte zur Klimaneutralität

Zuletzt aktualisiert: 27. Mai 2024

Die kommunale Wärmeplanung ist eine strukturelle Leitplanke für die zukünftige Stadt- und Wärmeplanung und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität. Ausgehend von lokalen Gegebenheiten beschreibt sie nicht nur einen realistischen Transformationspfad und bietet Orientierung. Sie ist spätestens bis 2028 auch Pflicht für alle Kommunen.

Die Umsetzung stellt viele Kommunen allerdings vor Herausforderungen. Nicht zuletzt, weil lokale Stakeholder, gesetzliche Vorgaben und Klimaschutzziele berücksichtigt werden müssen.  

Die Bestandsanalyse

Eine systematische Bestandsanalyse des aktuellen Wärmebedarfs, der vorhandenen Wärmeversorgungsstruktur und der Gebäudestruktur (Baualter, Nutzungsart etc.) bildet die Grundlage für die Wärmeplanung. Die Erhebung der Gebäudestruktur ist vor allem deshalb wichtig, um in den weiteren Schritten Sanierungspotenzial zu erkennen. Dafür müssen Kommunen alle für die Planung relevanten Daten erfassen und aufarbeiten. Dabei sollten der aktuelle Wärmebedarf inklusive der daraus resultierenden Treibhausgasemissionen, die Wärmeversorgungsstruktur und die zugrundeliegenden Infrastrukturen berücksichtigt werden. Im Grunde werden in dieser Phase alle für die Wärmeplanung relevanten Daten erfasst und aufgearbeitet.

Um die nötigen Daten zu erhalten, empfiehlt sich unter anderem die Befragung der relevanten Stakeholder. Denn viele Daten sind bereits vorhanden. Zu den Stakeholdern gehören beispielsweise Energieversorger oder Wohnungsunternehmen, aber auch entsprechende Behörden. Zusätzlich sollten Kommunen bereits bestehende Pläne und Konzepte auf kommunaler sowie Landes- und Bundesebene analysieren. Das können etwa Flächennutzugspläne oder das integrierte Stadtentwicklungskonzept sein. Falls entsprechende Daten nicht vorhanden sind, müssen sie im Notfall selbst erhoben werden.  

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Daraufhin erfolgt die Einteilung in Einheiten von Gebäudebeständen mit möglichst homogener Struktur. Diese ergeben die späteren Einheiten für ein gemeinsames Wärmeversorgungskonzept bzw. die gleiche Art der Wärmeversorgung. Zusätzlich wird ein ggf. temperaturbereinigtes Wärmekataster erstellt, aus dem die spezifischen Wärmebedarfsdichten auf Blockebene oder Wärmeliniendichten abgeleitet werden können. Auch die vorhandenen Wärmeversorgungsarten stellen Kommunen in diesem Schritt kartografisch dar.

Das Ergebnis der Bestandsanalyse: eine kartografische auf GIS-Daten basierte Aufbereitung und Einteilung der Quartiere inklusive der Wärmebedarfsdichten und der vorhandenen Wärmeversorgungsarten

Wir unterstützen Sie!

Wir stehen ab Schritt eins an Ihrer Seite: Wir unterstützen Kommunen bei der Projektorganisation sowie Identifizierung und Einbindung relevanter Akteure. Durch eine sorgfältige Auswahl und Einbindung der Schlüsselakteure können Einsparungseffekte und Potenziale optimal genutzt werden.

Im Ergebnis erhalten Sie konkrete, aufbereitete Maßnahmenpakete und Zeitpläne zum Aufbau einer klimaneutralen Wärmeversorgung, die Sie in die konkrete Umsetzung überführen können – wirtschaftlich, sozialverträglich, umweltfreundlich und versorgungssicher.

Als ESRI-Partner haben wir eine umfassende GIS-Expertise und können Ihre Wärmeplanung so optimal aufbereiten. Unser interdisziplinäres Team deckt dabei auch die Bereiche Datenschutz und Projektmanagement ab. So können wir einen datenschutzkonformen und zielgerichteten Ablauf der Planung sicherstellen. Wir bringen den roten Faden in Ihre Wärmeplanung. 

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