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Themenreihe "So funktioniert die Netzplanung": Ausführungsplanung
Zuletzt aktualisiert: 25. November 2025
Nachdem in der Genehmigungsplanung die erforderlichen Zustimmungen und Freigaben von Behörden und Eigentümer:innen eingeholt wurden, ist es Zeit für den nächsten Schritt in der Netzplanung: die Ausführungsplanung. Erst durch diese Planungsphase wird aus einer genehmigten Idee ein umsetzbarer Bauplan, mit dem Tiefbauunternehmen tatsächlich starten können.
Was ist die Ausführungsplanung?
Die Genehmigungsplanung umfasst die Koordination und Abwicklung des gesamten Genehmigungsprozesses zur Einholung der Wegesicherung für Trassen und Schächte sowie die Standortsicherungen für Netzverteiler (NVt) und Multifunktionsgehäuse (MFG) bei den zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltungen. Auch die Standortsicherung für POP-Standorte wird in dieser Phase betrachtet, liegt jedoch in der Verantwortung des Auftraggebers.
- Wo genau verläuft welche Trasse?
- Welche Rohre (Dimension, Farbe, Nummer) werden an welcher Stelle verwendet?
- Wo müssen Rohrverbände verbunden werden?
- Wo werden Kabelverzweiger, Schächte und Muffen gesetzt?
- Welche Verlegemethode ist an welcher Stelle vorgesehen?
- Welche Gebäude müssen angeschlossen werden?
Diese Informationen werden visuell im Plan dargestellt, sodass alle Beteiligten genau erkennen, wie der Ausbau vor Ort erfolgen soll. Zudem werden bei Querungen Hinweise ergänzt, ob entsprechende Genehmigungen bereits vorliegen.
Warum ist die Ausführungsplanung so wichtig?
Ohne Ausführungsplanung können Tiefbauunternehmen nicht starten. Sie ist die verbindliche Grundlage für die Umsetzung. Jedes Projekt bringt individuelle Anforderungen mit sich, und auch Tiefbauunternehmen oder Projektbeteiligte haben oft eigene Präferenzen oder Vorgaben. Deshalb wird der Ausführungsplan projektspezifisch erstellt und kann sich im Aufbau von Projekt zu Projekt unterscheiden.
Bevor der Plan erstellt wird, werden die Anforderungen aller Beteiligten abgestimmt. Anschließend wird der fertige Ausführungsplan an das beauftragte Tiefbauunternehmen übergeben, welches damit die tatsächlichen Bauarbeiten beginnen kann.
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Fazit:
Die Ausführungsplanung ist das entscheidende Bindeglied zwischen der Genehmigungsplanung sowie der Faser- und Bestückungsplanung. Sie bildet die Grundlage dafür, dass die geplanten Konzepte in die praktische Umsetzung überführt werden. Ein durchdachter Ausführungsplan stellt sicher, dass der Ausbau effizient, präzise und ohne Verzögerungen umgesetzt werden kann.
Ist der Tiefbau abgeschlossen, folgt der letzte Schritt zur Inbetriebnahme des Netzes – die Faser- und Bestückungsplanung. Auf Basis der bisherigen Planungen werden dabei Spleißpunkte, Muffenstandorte und Verteilerpunkte festgelegt sowie die Verbindungen der einzelnen Fasern definiert. Erst mit dieser Phase ist das Netz vollständig einsatzbereit. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.